Rezension zu „Der Proband“ von Guido Kniesel

4,5 von 5 möglichen Sternen

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Erschienen als Taschenbuch (9,99€) und als ebook (2,99€) im CreateSpace Independent Publishing Platform Verlag am 01.11.2011.

Zum Cover: Ich finde das Cover passt außerordentlich gut zum Buch. In der Person sehe ich Paul Amon, der sich in einer verzwickten Lage befindet. Die Tür stellt für mich die Therapiemöglichkeit da, die ihm geboten wird. Der Herzschlag, auf dem Buchcover, steht eventuell für das wissenschaftlich-medizinische Experiment. Der Nebel verschleiert und dadurch wirkt alles bedrohlicher. Auch der Titel ist schön zur Schau gestellt.

Zum Inhalt: In dem Thriller „Der Proband“ geht es um Paul Amon, der ein großes Alkohol-und Nikotinproblem hat. Nach einem verheerenden Abend sieht er ein, dass er eine Abhängigkeit entwickelt hat. Hilfe sucht er bei einer Gruppe Berliner Hirnforschern. Sie hatten eine Zeitungsannonce aufgegeben. In der hieß es, man könne in einer wenige Minuten langen Therapie die Probanden von der Sucht befreien.

Persönlicher Eindruck zu der Therapie: Ich muss gestehen, dass ich wohl selber auf die Wissenschaftler reingefallen wäre. Der Hauptprotagonist befindet sich in einer nahezu hoffnungslosen Lage, da kommt ihm dieses Angebot nur recht. Das Schlimme ist, dass Dr. Kalinski diese „Therapie“ so gut erklärt hat, dass ich nicht gezweifelt hätte an der Richtigkeit. Zwar hatte der Hauptprotagonist große Zweifel, nimmt aber das Angebot letztlich durch seine missliche Lage an.

Meinung zum Buchende: Mit dem Ende des Buches bin ich wirklich zufrieden. Ich bin nicht traurig oder enttäuscht, viel mehr bin ich zufrieden. So ein Schluss hätte ich zwar so nicht erwartet aber dass ist doch das Schöne an Büchern. Ein besseres Ende für Paul hätte ich mir nicht wünschen können. Es ist realistisch, enttäuscht aber mich als Leser nicht.

Schreibstil: Der Schreibstil vom Autor ist gut zu verstehen. Ich als Leser konnte mir die Szenen, die im Buch beschrieben werden, gut vorstellen. Es wurde nie zu viel beschrieben, sodass der Leser nicht überfordert wurde mit Informationen, sich aber trotzdem seine „Welt“ aufbauen konnte. Quasi nicht zu viel aber genug, um sich alles vorstellen zu können.

Meinung zum Thriller: Mir hat „Der Proband“ von Guido Kniesel sehr gefallen. Ich konnte den Geschehnissen gut folgen und wurde regelrecht gefesselt von dem Buch. Der Anfang kam mir etwas lang gezogen vor. Dies hat aber nicht wirklich gestört. Ich fand es sogar passend, denn in dem ersten Teil wurde viel aus dem Leben von dem Protagonisten erzählt. Auch wurden dem Leser die Beweggründe der Sucht von Paul Amon beschrieben. Die Handlung kommt zwar anfänglich nur schleppend voran, ändert sich aber nach dem ersten Teil des Buches. Ich habe dieses Buch in zwei Tagen durchgelesen, weil ich unbedingt wissen wollte, was aus dem Probanden wird. Wie ein Thriller ist, oder zumindest sein sollte, war dieses sehr spannend und fesselnd.

Fazit: Ich bin froh, diesen Thriller gelesen zu haben! Vielen Dank, Guido Kniesel, dass ich dieses Buch lesen durfte.

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