Rezension zu „Marie Malheur und das große Mundwerk“ von Timo Snow

5 von 5 möglichen Sternen

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Erschienen als Taschenbuch (16,50€) und als ebook (12,99€) im KUUUK Verlag am 18.01.2016.

Zum Cover/Titel: Das Cover sowie der Titel dieses Buches finde ich äußerst passend gewählt. Die Zähne im Hintergrund sind ein Hinweis auf den Beruf der Hauptprotagonistin. Das „Weiße“ wirkt anfänglich etwas „komisch“ aber wenn man seine Kreativität benutzt, kommt das schon so einiges bei raus. Der Buchtitel wird im Laufe des Lesens selbst erklärt. Beides ist daher sehr passend.

Zum Inhalt: Die Hauptprotagonistin, Marie, ist ein richtiger Pechvogel, könnte man meinen. Sie wird regelrecht vom Unglück verfolgt. Wir steigen in den chaotischen Alltag Maries ein. An einem verhängnisvollen Abend nimmt ihr Leben eine Wendung. Sie sollten den überaus reizenden Herr Hubertus Knife behandeln. Allerdings taucht er zu spät auf und der Abend endet für in mehr als schlecht, denn Marien steht unter Drogeneinfluss und prompt endet Hubertus mit steinharten Abdrücken, allein und verlassen, in der Zahnarztpraxis.

Meinung zum Buchende: Ab Kapitel 32 war ich nur noch schockiert. Es ging auf einmal alles so schnell und ich war regelrecht überfordert von dem Buchende. Auch jetzt bin ich es noch. Das ist wohl das Besondere an Timo Snow. Regelrecht ein Ende, dass niemand erwartet hätte. Niemals. Ich kann leider nicht sagen, dass ich froh bin. Zum Teil aber erleichtert. Erleichtert, dass Marie Frieden gefunden hat.

Schreibstil des Autors: Mir hat der Schreibstil des Autors sehr gefallen. Er hat sich nicht mit Details aufgehalten, sodass es dem Leser schwerfällt, weiter zu lesen. Stattdessen gibt es flüssige Übergänge von Kapitel zu Kapitel. Das Buch ist gut zu lesen und die lustigen Dialoge in „Jugendsprache“ bringen so manch einen mindestens zum schmunzeln. Timo Snow kann mit seiner außergewöhnlichen Schreibweise absolut überzeugen.

Fazit: Mir hat es unglaublich viel Spaß gemacht, die Geschichte um Maries Leben zu erlesen. Ich bin zwar bisschen traurig, um das Buchende, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass ich das Buch mag. Die Geschichte Maries zeigt, dass ich zufrieden mit meinem Leben sein kann. Danke Timo Snow für dieses äußerst grausame sowie witzige Buch!

Schlusswort: Dieses Buch ist alles andere als 0815!

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