Rezension zu „Einmal lieben geht noch“ von Rachel Corenblit

2 von 5 möglichen Sternen

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Erschienen als Taschenbuch (9,00€) und als ebook (7,99€) im Penguin Verlag am 12.09.2016.

Inhaltangabe in wenigen Sätzen: Lucie ist verzweifelt. Sie findet keinen Mann und die junge Lehrerin geht immer weiter auf die Vierzig zu. Langsam hat sie die Nase voll und begibt sich auf Männersuche. Sie hält nichts mehr auf und sie schreckt nicht zurück, die Väter ihrer Schüler anzubaggern oder eben den Ex ihrer besten Freundin.

Meine persönliche Meinung: Mir gefiel die sarkastische Hauptprotagonistin sehr. Sie hat vieles aus ihrem Leben nicht ernst genommen und hat versucht alles mit Leichtigkeit zu nehmen. Damit hat sie genau meinen Humor getroffen und ich konnte oft über ihr Verhalten schmunzeln. Zugegeben, ich habe mich nicht gewundert, dass sie Single ist. Immerhin war sie immerzu zickig und sehr launisch! Ich hätte sie nicht gerne als Freundin gehabt, aber ich konnte mich gut über sie amüsieren. Leider hat sie im Laufe der Geschichte etwas genervt und ich dachte mir öfters mal: „Warum so zynisch?“. Es muss aber auch erwähnt werden, dass diese Lektüre alles andere als gewöhnlich ist. Es gab leider sehr wenige Dialoge, wodurch die ganzen Erlebnisse und der Alltag der Hauptprotagonistin Lucie recht zäh und unspektakulär wirkten. Hier hätte ich mehr Interaktion mit anderen Protagonisten gewünscht. Oft konnte ich mich nicht wirklich in sie hineinversetzen und musste überlegen, was mir das Buch jetzt übermitteln möchte. Die Kapitel sind recht kurz gehalten und behandeln verschiedene Erlebnisse im Leben der Hauptperson. Hier kam die Nachricht hinter den Abschnitten nicht bei mir an. Bis ich den Sinn etwas verstanden habe, war das Kapitel auch schon zu Ende und es ging weiter. Gut fand ich wiederum, dass die Handlung so alltäglich ist und man sich als Leser schnell wiederfindet. Jeder von uns könnte sich in Lucie wiederfinden.

Mein Fazit: Punktet durch die außergewöhnliche Umsetzung der Handlung, ansonsten leider nicht zu empfehlen!

Ich danke dem Randomhaus, sowie dem Penguin Verlag, für das Rezensionsexemplar und die tolle Chance, das Buch lesen zu dürfen.

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