Rezension zu „Eliza will Fahrrad fahren“ von Kim Nina Ocker

4 von 5 möglichen Sternen 

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Erschienen als ebook (3,99€) im Forever Verlag am 13.01.2017.

Inhaltsangabe in wenigen Sätzen: Harlows Großmutter Eliza erleidet einen Schlaganfall und ist von nun an, an das Krankenhausbett gefesselt. Als Harlow die alte Bucket-List (eine Liste voller Dinge, die sie bis zum Lebensende gemacht haben will) findet, entschließt sie sich recht spontan diese abzuarbeiten und nicht viel später, sitzt sie dann im Flugzeug auf dem Weg nach Amerika. Dort trifft sie dann auch Jesse, einen deutschen Auswanderer, und wird fortan von ihm begleitet.

Schreibstil/Schreibart: Mit dem Schreibstil der Autorin, Kim Nina Ocker, war ich eigentlich recht zufrieden. Nichts ungewönliches, aber dies ist nicht weiter schlimm. Ich fand nur die Kapitel etwas zu lang und hätte mir mehr „Pausen“ gewünscht. Umsetzbar war das aber nicht wirklich, da jedes Kapitel einen bestimmten Punkt auf der Bucket-Liste von Eliza behandelt. Außerdem gab es ab und an mal gewisse Rückblenden aus der Vergangenheit von Enkelin und Oma. Diese konnte ich zwar nicht immer sofort erkennen, aber sie boten eine schöne kleine Abwechslung zur Gegenwart.

Meine persönliche Meinung: Nicht nur das leuchtende Buchcover, sondern auch die Geschichte rund um Harlow und die Liste ihrer Großmutter hat mir gut gefallen. Hauptsächlich weil, ich oft über die Geschehnisse lachen musste und trotzdem immer an die nahezu tragische Vorgeschichte des „warums“ denken musste. Zum Ende hin wurde es immer gefühlvoller und der Schluss ist recht rasant, was gut umgesetzt wurde. Jesse und Eliza sind zwei abenteuerlustige Charaktere, die etwas in Harlows Leben bewegen möchten und das schaffen sie auch durch diese Liste. Sie erleben viele kuriose Geschichten und Harlow beginnt richtig zu leben. Ihre Persönlichkeit möchte ich gerne mit einem Zitat aus dem zweiten Kapitel beschreiben: „So allmählich bekam ich das Gefühl, mich entscheiden zu müssen – entweder ich brach meine Reise ab und flog bei der nächsten Gelegenheit zurück nach Deutschland oder ich machte mir Feuer unterm Hintern und zog die Sache hier durch. Aber diese ständige Jammerei würde mich nicht weiterbringen.“ An diesem Buchauszug merkt man, dass Harlow eine vernünftige Person ist. Nur leider zu vernünftig und das versucht ihre Großmutter nun schon seit Jahren zu ändern. Sie soll Spaß haben und sich amüsieren – nicht den langweiligen Alltag vor sich hin leben.

Mein Fazit: Abschließend kann ich sagen, dass es eine abwechslungsreiche Lektüre mit berührender Geschichte ist.

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2 Kommentare zu „Rezension zu „Eliza will Fahrrad fahren“ von Kim Nina Ocker

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    1. Was für ein Zufall, „Morgen kommt ein neuer Himmel“ von Lori Nelson Spielman habe ich gerade erst vor zwei Tagen beendet. Ein sehr schönes, wenn auch trauriges Buch und jetzt im Nachhinein erkenne ich parallelen zwischen diesen zwei Büchern.
      Hoffentlich wird dich die Geschichte von Harlow genauso begeistern können wie mich! 🙂

      Gefällt 1 Person

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