Rezension zu „Der kleine Laden der einsamen Herzen“ von Annie Darling

3,5 von 5 möglichen Sternen

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Erschienen als Taschenbuch (10€) und als ebook (8,99€) im Penguin Verlag am 09.05.2017.

Inhalt kurz zusammengefasst: Als Posy die Buchhandlung von Lavinia, ihrer Chefin, erbt, hat sie den Plan diesen Laden in eine reine Liebesroman-Buchhandlung zu verwandeln. Durch diese Personalisierung möchte sie den Laden wieder erfolgreich machen. Allerdings hat sie nicht mit Sebastian, dem Enkel von Lavinia, gerechnet. Er versucht alles damit die Buchhandlung Krimibücher statt Liebesromane verkaufen.

Zum Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin, Annie Darling, ist nichts Besonderes, aber auch nichts Schlechtes. Hier bin ich relativ neutral gestimmt. Etwas störend fand ich, dass es manchmal sehr stockend zu lesen war. An manchen Stellen gab es einfach zu viele Beschreibungen, sodass es schnell langweilig wurde. Zwar fallen diese Stellen auf, aber stören nicht weiter. Ein positives Highlight ist, dass der Leser immer wieder mal über alt-literalische Zitate stolpert. So zitiert die Hauptprotagonistin Posy gerne mal aus „Stolz und Vorurteil“ und kennt viele Dialoge auswendig. Da ich ein kleiner Fan solcher Literatur bin, hat mich das riesig gefreut und teilweise habe ich sogar auf solche Zitate gewartet.

Zu den Charakteren: Posy war mir anfangs noch komplett fremd und sie schien mir auch nicht wie eine sympathische Figur. Sie war zwar nett, aber ich mochte sie erst nicht, bis Sebastian dazu kam. Dieser Typ wird zurecht unverschämtester Kerl Londons genannt. Ich mochte auch ihn nicht besonders. Die Zankereien der Beiden waren allerdings immerzu lustig und auch wenn sie sich nicht mögen fand ich, dass sie sich viel zu liebevoll behandeln. Vergleichbar mit zwei streitenden Geschwistern. Zum Glück hat sich das im Laufe der Geschichte geändert und ich konnte beide irgendwie lieb gewinnen.

Meine Meinung:
Die ersten Seiten waren nicht leicht für mich. Es hat etwas gedauert, bis ich mich zurechtfinden konnte, aber danach wurde mein Lesefluss besser und ich konnte weiterlesen, ohne mich fragen zu müssen, wer noch mal wer war und was seine „Geschichte“ ist. Die Beziehung zwischen Posy und ihrem kleinen Bruder, um den sie sich kümmert, fand ich einfach zu süß, um nicht beschrieben zu werden. Die ganze Lektüre steckt voller Gefühle und anhand dieser Geschwisterliebe kommt dies besonders zur Geltung. Seit sieben Jahren kümmert sich Posy nun schon um ihren kleinen Bruder und mir hat hier sehr gut gefallen, wie die Gefühle der Beiden beschrieben wurden. Die Beziehung der Beiden Hauptpersonen entwickelt sich recht langsam, eigentlich schon fast gar nicht, da sie sich die ganze Zeit über nur streiten und kaum vertragen können. So entstanden oft lustige Dialoge und ich hatte etwas zum Lachen. Außerdem: Wie heißt es so schön? Was sich liebt, das neckt sich!

Mein Fazit: Eine schöne und lustige Geschichte für zwischendurch!

Anmerkung: Vielen Dank an das Randomhouse und dem Penguin Verlag für das Zurverfügungstellen des Rezensionsexemplars.

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