Rezension zu „Ich bin die Nacht“ von Ethan Cross

3 von 5 möglichen Sternen

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Erschienen als Taschenbuch (10,90€), Hörbuch (8,95€) und als ebook (8,99€) im Bastei Lübbe Verlag am 20.12.2013.

Vorweg: Von dem Autor Ethan Cross hört man so einiges und dadurch waren meine Erwartungen sehr hoch!

Inhaltsangabe (Klappentext): Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin das, was man gemeinhin einen Serienkiller nennt. Doch ich töte nicht wahllos, und jedes meiner Opfer bekommt eine faire Chance, denn ich fordere es zu einem Spiel heraus. Wer gewinnt, überlebt. Ich habe noch nie verloren. Die meisten Menschen werden mich verabscheuen. Einige, die mir ähnlich sind, werden mich verehren. Aber alle, alle werden sich an mich erinnern. Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin die Nacht, und ich möchte ein Spiel mit Ihnen spielen.

Meine Meinung zum Schreibstil: Leider kam es mir so vor, als sei die letzte Hälfte von einem anderen Autor geschrieben worden. Die Glaubwürdigkeit hat stark abgenommen und ich habe mir nur noch das Ende herbeigesehnt. Die ersten 200 Seiten wiederum waren absolut spannend geschrieben, sodass ich unglaublich schnell mit dem Lesen vorankam. Einzig die Charaktere wurden sehr authentisch und mysteriös beschrieben, sodass ich mehr über sie erfahren wollte.

Gesamteindruck: Die erste Hälfte über konnte ich mich kaum von den Seiten lösen und musste einfach weiterlesen. Die Handlung war spannend und ich wollte immerzu wissen, wie es weitergeht. Ich wurde immer wieder positiv überrascht und die Wendungen waren unvorhersehbar. Allerdings muss ich zugeben, dass mir die zweite Hälfte gar nicht mehr zusagen konnte. Die Geschichte wurde immer unglaubwürdiger und die Story hat angefangen zu nerven. Was zum Teil auch an den zu vielen, zu rasanten, Wendungen liegt. Der einzige Lichtblick, der mich zum Weiterlesen getrieben hat, waren die ausdrucksstarken Charaktere, allen voran Francis Ackermann. Dieser Charakter war für mich der interessanteste von allen und es kommen so einige Haupt- sowie Nebenfiguren im Thriller vor. Man konnte ihn lange Zeit nicht durchschauen und er stellte sich als großes Mysterium dar. Dennoch werde ich mir den zweiten Band der Reihe holen, da das Ende einige Fragen offen lässt, und sich hinter den letzten Seiten noch einiges an Handlung versteckt.

Mein Fazit: Auch wenn mir die zweite Hälfte weniger gefallen hat, würde ich diesen Thriller, wegen des unglaublich spannenden Charakters, Francis Ackermann, weiterempfehlen.

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